Familienbergsteigen: Plansee Tirol

23.08.2025

In der letzten Augustwoche machten sich 8 Erwachsene und 8 Kinder auf
den Weg zum Plansee. Dort angekommen, erwartete sie zunächst gutes Wetter
und eine wunderschöne Landschaft. Aber schon am folgenden Tag wurden
unsere Pläne von frisch gesperrten Wegen durchkreuzt. Kurzerhand
pedalierten wir mit kleinen und großen Rädern über Stock, Wurzeln und
Stein um den Plansee herum. Viele Stopps am und im Wasser schmückten
diese Fahrradtour. Die Stimmung war überraschend gut, und somit konnten
wir den Tag entspannt mit Spiel und Spaß auf dem Campingplatz beenden.
Am Tag darauf ging es in die Stuibenschlucht zu einer geführten Canyoning-
Tour. Selbst für manche Erwachsenen war dies anspruchsvoll und erforderte
Mut, aber am Ende waren alle überglücklich und voller Adrenalin. Der dritte
Tag sollte etwas ruhiger werden – zumindest, was wir DAVler als ruhiger
bezeichnen. Es ging auf den Gipfel, den wir jeden Morgen vom
Campingplatz aus bewundert haben, weil das Kreuz als erstes von der
Morgensonne angestrahlt wurde. Der Weg war steil, schmal und oben auch
ausgesetzt. Entgegenkommende Wandernde bewunderten die Lauffreude der
Kinder. Sich zum ersten Mal in ein Gipfelbuch einzutragen, war für einige Kinder
beeindruckend. Die 800 Tiefenmeter Abstieg verliefen unerwartet gut
gelaunt.
Ein weiterer Sonnentag erwartete uns, und Lene führte die Truppe hüpfend
und springend durch eine weitere Schlucht. Da diese unbekannt ist, waren
wir ganz alleine unterwegs und konnten die Natur staunend bewundern und
überall hineinspringen und drüberklettern, wie wir wollten.
Nach vier Tagen Powerprogramm wünschten sich die Kinder einen Campingplatz-Tag,
was bei einem mit Schauern durchmischten Tag auch für die
Erwachsenen angenehm war. Zum Abschluss der Woche haben wir bei einer
spannenden Schatzsuche die Burg Ehrenberg besucht und einiges
Wissenswertes mitgenommen – inklusive eines Ohrwurms, der bis in die
Heimfahrt hinein gesungen und gesummt wurde.

Judith Englert